Lauterbrunnen Breithorn 3'785m

 

 

Jubiläumstour - mein 600. Gipfel  

Ein imposanter Berg der auch als Königin des Lauterbrunnentales benannt wird. - Ich habe ihn schon oft angeschaut und bewundert.

 

Dieses Jahr wurde in unserer SAC Sektion eine Tour auf diesen Berg ausgeschrieben und ich habe mich frühzeitig angemeldet. Mit dabei war auch "saebu", meine bewährte Bergkollegin. Wir freuten uns riesig als das Azorenhoch pünktlich über den Alpen Rast einlegte und uns so allerbeste Verhältnisse bot.

Als fünfköpfige Vereinsgruppe starteten wir im Gasteretal und wanderten über den Kanderfirn zur Mutthornhütte. Allein schon dieser Tag war ausgefüllt mit vielen Eindrücken.

Nach einer kurzen Nacht zogen wir frühmorgens los und trotteten im Schein der Stirnlampe über den Gletscher in Richtung Pertersgrat. Dann schwenkten wir ab Richtung Wetterlücke und waren pünktlich bei Dämmerung am Einstieg zum Westgrat bei den Felsen.

Ab hier folgte nun eine muntere Kletterei und konzentriertes Steigen über Geröll und Bänder. Steile Aufschwünge konnten mit Hilfe von Kabeln kletternd überwunden werden. Ich war ziemlich entspannt und konnte den Aufstieg geniessen, spürte aber die Höhe und das etwas forsche Tempo.

Kurz unter dem Gipfel erreichten wir das Firnfeld wo wir die letzten Meter  in gebührendem Abstand zur Wächte aufstiegen. So erreichten wir glücklich und entspannt den Gipfel. Prächtiges Wetter, kein Wölkchen und die warme Sonne versüssten unsere Gipfelrast.

 

Der Abstieg war ebenso schön und für mich nicht sehr schwierig. Ich fand immer wieder Zeit die atemberaubenden Tiefblicke zu geniessen.

In der Wetterlücke angekommen empfing uns die Wärme und wir merkten es auch am Schnee, dass er warm hatte. Etwas mühsamer als am frühen Morgen wanderten wir wieder Richtung Petersgrat. Auf halber Strecke teilte sich unsere Gruppe. Ich stieg mit saebu allein ab zurück zur Mutthornhütte. Wir hatten noch nicht genug. Unsere Kameraden stiegen zur Fafleralp ab.

 

Die Mutthornhütte wurde in dieser Nacht nur von wenigen Gästen besucht und so schliefen wir tief und fest. Nach einem gemütlichen Z'Morge machten wir uns auf zur Gamchilücke. Der Übergang führte uns zur Gspaltenhornhütte.

Wie es von dort weiter ging liest du im nächsten Bericht..........