Pointe de Métz 2'552m

Das Aostatal ist mein Geheimfavorit wenn im Norden zweifelhaftes Wetter herrscht.

Heute wollten wir auf Nummer sicher gehen. Die Wetterfrösche mochten noch so laut von schönem Wetter quaken, ich traute der Sache nicht.

Prompt hingen die Wolken rund um den Gr. St-Bernhard tief auf Schweizer Seite. Hier hätte es eine weitere Nebeltour gegeben :-(

 

In Aosta empfingen uns 28°C und keine Wolke am Himmel. Ohh, wie tat das gut. Mit dem PW fuhren wir auf ca. 1'600m und stellten das rollende Basislager im Schatten ab.

Leider erwies sich der eingezeichnete Weg auf der Karte als theoretische Vorstellung, aber nicht der Wirklichkeit. Wahrscheinlich schon längst aufgegeben. Alte Markierungen an den Bäumen wiesen uns die Richtung, aber die war sowieso klar. Sehr steil aufwärts im hohen Gras und lichter Wald. Wir keuchten und schwitzten und trauerten unseren Vorstellungen nach. Nach einer Stunde hatten wir es aber geschafft und erreichten nun einen schönen Weg der uns zum Gipfel führte. Schnell war die Mühe vergessen. Eine tolle Aussicht und ein Blumenmeer entschädigten uns reichlich.

Wie eine Kanzel thronte unser Gipfel über Aosta und wir nahmen uns auch reichlich Zeit die Aussicht zu geniessen.

Danach wanderten wir auf einem anderen Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt. Ich habe noch kaum so viele Edelweiss angetroffen wie hier. Fast wie ein Teppich breiteten sie sich vor uns aus. 

 

Nach der Wanderung machten wir einen Einkaufsbummel in der Stadt. Ohne meinen Cappucchino würde ich sowieso nicht aus der Stadt gehen. Und so füllten sich unsere Taschen mit Leckereien aus der Gegend. 

Ein wunberbarer Tag weg von allem. So muss es sein!